EIN BEZAUBERNDES THEATERSTÜCK ÜBER EINE FRAU, DIE EINFACH KEIN OPFER SEIN WILL - VON SERGEJ MEDWEDJEW

Irina - eine Blondine - betreibt in der russischen Provinz einen Friseursalon und träumt vom einfachen Familienglück. Den Mann dazu glaubt sie gefunden zu haben, nur sitzt er leider noch im Gefängnis. Seit einem halben Jahr schreiben sie sich Liebesbriefe, und Irina kann den Tag seiner Entlassung kaum erwarten. Sie will mit ihrem Jewgeni nach Moskau gehen und dort einen Friseurladen eröffnen. 

Der Richter Alexej Nikolajewitsch, dem Irina jede Woche die Haare schneidet, warnt sie zwar, aber Irina lässt keine Zweifel zu. Sie hält Jewgeni die Treue, auch als Viktor sie zu umwerben beginnt, ein rührender Feuerwehrmann. Jeden Tag bringt er ihr Blumen vorbei oder ein Geschenk, und schließlich macht er ihr einen Heiratsantrag, aber Irina lehnt ab, denn sie hat ja ihren Jewgeni. Als dieser endlich auftaucht, ist Irina überglücklich, doch dann...

Irina erzählt ihre Geschichte so erfrischend naiv und gutgläubig, dass sie unfreiwillig komisch wirkt. Die Komik wird zum Horror, der Horror zum Witz, und alles hat etwas wunderbar Illusionistisches.

DER AUTOR

Sergej Medwedew ist studierter Radiophysiker aus Rostow am Don. Er war zunächst als Ingenieur beim Militär tätig und textete für Rockgruppen. Seit 1995 ist er Journalist, zurzeit Chefredakteur einer Zeitschrift. Sein Humor ist liebevoll, aber gleichzeitig bitterböse und pechschwarz.

Irina, eine Friseuse - Originaltitel: Parikmacherša
Aus dem Russischen von Elina Finkel
@ henschelSCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH 2009

ENSEMBLE

IRINA - Mareike Coordes
TATJANA - Anette Wolff
VIKTOR / JEWGENI / NIKOLAJ - Jörg Artmann
SASCHA / ALEXEJ NIKOLAJEWITSCH - Phillip Hodgson

REGIE - Volker Hunsche

 

INFOS

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