Ein Theaterstück über Friedrich Hölderlin
Ein Gastspiel von Thomas Kurze und Oliver Alt



Hat der Wahnsinn vielleicht doch Methode? In einer abgeriegelten Welt lebt er, ein Turm, sicherlich, aber auch Türme sind von Innen betrachtet „nur“ Welten: Friedrich Hölderlin verbringt rund die Hälfte seines Lebens in diesem Ambiente; verrückt, wie man hört. Und jetzt bricht ein Theaterstück einen gedanklichen Raum auf, der in all seiner Widersprüchlichkeit den Zuschauer durch eine Architektur geleitet, deren Bauelemente die bekannten Antipoden sind: Wahn und Realität, Persönliches und Allgemeines, Banales und Philosophisches, Tragik und Humor. Ja, gelacht werden darf, worüber man nur weinen kann – was ja wiederum saukomisch ist. Und so begleiten man den großen Dichter über einige Momente, Minuten oder Stunden oder sind es jäh Tage, ein Leben gar, wer weiß das schon, die Innenrundungen eines Turmes kennen nun mal keine Zeit. Es sind diese Klänge, ruft der Hölderlin, aber genügt das schon, um lustig zu sein?

Info
www.vertiko-F.de

Text und Musik
Thomas Kurze

Aufführungstermin
08. Juni 2007 um 20:00 Uhr