Die Troerinnen des Euripides - Drama von Jean Paul Sartre

„Führt nur Krieg, verwüstet nur die Felder und Städte und foltert die Besiegten: Ihr werdet daran verrecken. Alle.“ – Mit den Worten des Gottes Poseidon schließt Sartre sein Antikriegsdrama.

 

Sartre hat das Stück „Die Troerinnen“ des Griechen Euripides unter dem Eindruck des Algerienkrieges bearbeitet und 1965 in Paris aufgeführt. Euripides wurde 415 v. Chr. für seine Uraufführung anlässlich der großen Dionysien, eine Art Schriftsteller-Olympiade, in Athen ausgezeichnet. Erstaunlich, denn er geißelte die Großmachtpolitik Athens mit scharfen Worten. Und er hielt ihr entgegen wie Macht über Recht, Zynismus über Unschuld und Vernichtung über Freiheit triumphieren und menschliches Zusammenleben zerstören.

Krieg bringt Tod. Sonst nichts.

Von getöteten Männern, ausgelieferten Frauen und dem zerstörten Troja erzählt Euripides Tragödie. Zweieinhalbtausend Jahre später greift Sartre sie auf und setzt sie in den nach wie vor aktuellen Zusammenhang von Kriegsgeschehen.

Gewalt schürt nur mehr Hass und verspielt die Zukunft.

 

Mitwirkende
Hekuba - Sohila Abtehi
Kassandra - Petra Brinkmann
Andromache - Doerthe Blömer
1. Frau - Alla Sander
2. Frau - Daniela Wamhoff
3. Frau - Anna Tillner-Stortini

Regie
Stephanie Freericks und Jochen Ohliger

 

Aufführungstermine
Freitag - 18.11.2011
Samstag - 19.11.2011
Freitag - 25.11.2011
Samstag - 26.11.2011
Freitag - 16.12.2011

Samstag - 17.12.2011
Freitag - 06.01.2012
Samstag- 07.01.2012
jeweils um 20:00 Uhr