Solostück nach einer Erzählung von Franz Kafka

In den Tiefen der Erde hat es sich eingenistet, sich ausgebreitet und ein Labyrinthsystem geschaffen, das ihm allein gehört. Doch es ist die ständige, nicht fassbare Angst, welche dieses Wesen begleitet, die sich innerlich auftürmt und es langsam verzehrt, obschon es sich eigentlich nur nach vollkommener Geborgenheit und Ruhe sehnt. Ist dieses Heim auch wirklich sicher? Etwas aus der Stille Geborenes scheint den Kontrollverlust heraufzubeschwören, bedroht den herrschenden Frieden. Wo und vor allem wer ist der Feind, der ihm auflauern und ihm seinen erworbenen, hart erarbeiteten Besitz streitig machen wird?

“Nein, ich beobachte doch nicht, wie ich glaubte, meinen Schlaf, 
vielmehr bin ich es, der schläft, während meinVerderber wacht."

Die 1924, kurz vor seinem Tod entstandene, unvollendete Erzählung stammt aus dem Nachlass von Franz Kafka und wurde 1931 von seinem Freund Max Brod postum veröffentlicht.

In diesem Solostück wird der Schauspieler und Theaterpädagoge Jörg Schulze-Neuhoff in die Gedankengänge dieses Menschtieres eintauchen, mit ihm verschmelzen und die Zuschauer mitnehmen auf eine Reise in die Welt der Angst vor dem Unbekannten und des Zweifels.

 PRESSESTIMMEN:

„Jörg Schulze-Neuhoff zog seine Zuschauer in den Bann […]“
Mindener Tageblatt, 26.09.2011

„[…] Jörg Schulze-Neuhoff brachte dieses Wesen mit expressiven Spiel und einem ans Publikum gerichteten Monolog beängstigend nah ans Publikum […] Verdienter Applaus beendete so die sehr gut besuchte, überzeugende Aufführung […]“
Neue Osnabrücker Zeitung, 04.10.2011

„Erzählung von Franz Kafka „Der Bau“ beeindruckend auf die Bühne gebracht“
Neue Westfälische, Gütersloh, 15./16.10.2011

Der Schauspieler Jörg Schulze-Neuhoff wusste sein Publikum auf ganzer Linie zu überzeugen. Nur mit Sprache, Mimik und Gestik […]versetzte er die Besucher in die Welt eines nicht näher definierten Wesens […] Die durch Schulze-Neuhoffs eindringliches Spiel geschaffene dichte, beklemmende Atmosphäre wurde […] bestmöglich unterstrichen. 
Trierischer Volksfreund, 27.10.2011

 

 

Regie - Stefan Meißner

Info - Website von Jörg Schulze-Neuhoff

Termin - Samstag 15.09.2012 um 20:00 Uhr