DAS GROSSE MASSAKERSPIEL ODER DER TRIUMPH DES TODES von Eugène Ionesco
Gastspiel der Theatergruppe des Theaters und der VHS Osnabrück

 Das absurde Theaterstück nimmt den Zuschauer mit in eine imaginäre Stadt, in der sich ungewöhnliche Todesfälle häufen, deren Ursache nebulös bleibt.

Der Tod verschont niemanden, weder verzweifelte Liebende, ratlose Ärzte noch die Totengräber.

Alle Versuche sich zu schützen enden tödlich und nehmen absurde Formen an. Ein reicher Herr bemüht sich durch hermetische Abschottung der Krankheit zu entfliehen; Gefangene, die vor offenen Türen stehen, haben Angst den Kerker zu verlassen.

Klassische Theaterstrukturen sind im Massakerspiel aufgehoben. Dem Zuschauer erschließt sich der Sinn hier ähnlich wie beim Betrachten einer abstrakten Collage. Absurde Handlungen und unlogische Szenarien verleiten zu unterschiedlichen Interpretationen.

Lassen Sie sich von der Dissonanz der Worte Ionescos gefangen nehmen.